شرح سريع – „أسماء الله“ في اليهودية والمسيحية والاسلام

Mit dem Projekt „kurz erklärt“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg versucht KCID auf Deutsch und Arabisch die wichtigsten Inhalte von Judentum, Christentum und Islam kurz und knapp zu formulieren. Damit möchten KCID die Wissenschaft in den Dienst der Gesellschaft stellen. Hier ein erstes Video über die Gottesnamen in Judentum, Christentum und Islam.

شرح سريع هي مشروع الفيديوهات الجديد لشرح اوجه الاختلاف والاتفاق بين اليهودية والمسيحية والاسلام. المشروع تابع ل“المفاهيم الأساسيّة في الخطاب بين الأديان“ للجامعات ايخشطيط و ارلانغين الالمانية.

Prof. Stefan Schreiner: „Über Aufgabe und Sinn jüdisch-muslimisch-christlicher Gespräche in der heutigen Zeit“

Am Donnerstag, den 13. Dezember 2018, begingen wir einen Festakt zur Kooperation zwischen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und des Sheikh Nahyan Centers der Universität Balamand (Libanon) im Rahmen der Forschungsstelle „Key Concepts in Interreligious Discourses“ (KCID). Festredner war Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schreiner mit seinem Vortrag „… damit ihr einander kennen und verstehen lernt“ – Über Aufgabe und Sinn jüdisch-muslimisch-christlicher Gespräche in der heutigen Zeit.

„Ich würde ja gern mal den Koran lesen“ – Aber wie?

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Zahlreiche Personen würden sich gern intensiver mit dem Islam befassen und wollen daher „mal den Koran lesen“. Wenn es um heilige Bücher geht, dann ist der Großteil der Deutschen von der Bibel geprägt. Obwohl auch der Koran aus dem selben Kulturraum stammt wie die Bibel, ist er ganz anders gegliedert und angeordnet. Jeder benötigt daher wenigstens rudimentäres Rüstzeug, um etwas verstehen zu können. Viele verwirrt oder verwundert ein erster Blick in den Koran und lässt sie eventuell wieder davon Abstand nehmen. Von Abrahamic Studies gibt es daher im Folgenden eine kleine „Koran-Einsteigehilfe“ für Laien. „„Ich würde ja gern mal den Koran lesen“ – Aber wie?“ weiterlesen

„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“ – „Wahr ist, was uns verbindet“

hand-1917895_1920„Wahr ist, was uns verbindet“. Unter diesem Titel sprachen Aleida und Jan Assmann anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2018. Die Rede wurde zum Gesprächsthema in unserer Forschungsstelle Forschungsstelle Key Concepts in Interreligious Discourses – KCID an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, sprach sie doch uns allen in vielen Punkten aus der Seele. Und so zielt auch unser Leitspruch „Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“ in eine ähnliche Richtung wie der Titel der Friedenspreisrede. Unsere Wünsche und Ziele sollen daher in Bezug auf die Rede Aleida und Jan Assmann dargestellt werden, die mit ihrer bahnbrechenden Forschung zum kulturellen Gedächtnis alter Völker, die vor Tausenden von Jahren blühten, wie unsere Forschungsstelle eine „Archäologie des Wissens“ betreiben, die für unsere Menschheit von entscheidender Bedeutung ist und sein wird. [weiterlesen…]

Opferfest: Sollte Abraham Isaak oder Ismael opfern?

Derzeit begehen etwa 1,5 Milliarden Muslime weltweit das Opferfest. Dabei gedenken sie des Stammvaters Abraham, der auf Befehl Gottes hin einen seiner Söhne opfern sollte, um seinen tiefen Gottesglauben unter Beweis zu stellen. Im letzten Moment erlässt Gott die Tötung des Sohnes und schickt stattdessen ein Opfertier als Ersatz. Das Leben des Sohnes ist gerettet. Auch in der Bibel taucht diese Geschichte sehr ähnlich auf, doch bei der Frage, wer der zu opfernde Sohn gewesen sei, gibt es zwischen Muslimen einerseits und Juden/Christen einen langen Streit. Was vielen nicht bewusst ist: Auch innerhalb des Islam war man sich hier keineswegs immer einig. „Opferfest: Sollte Abraham Isaak oder Ismael opfern?“ weiterlesen

Hell on Earth: The Fall of Syria and the Rise of ISIS

Hell on Earth: The Fall of Syria und the Rises of ISIS ist die umfassendste mit bisher bekannte Dokumentation, die den Beginn der syrischen Revolution über die Entwicklung zum Bürgerkrieg, den Aufstieg islamistischer Ideologien und des IS bis hin zu großen Fluchtbewegungen nach Europa zusammenhängend erklärt. Warum gab es Unmut in Syrien? Wie konnte der IS entstehen? Was hat ihn so erfolgreich gemacht? In dieser Dokumentation finden Sie Antworten auf Fragen zu einem so verworrenen Konflikt.

Zum Ansehen klicken Sie auf das Bild

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Kurz erklärt: Gott, Allah und Jahwe

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In zahlreichen Schulbüchern werden die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam häufig wie folgt erklärt: Juden und Christen beten zum Gott Jahwe, die Muslime zum Gott Allah. Doch diese sehr simple Darstellung fördert einen Irrtum und verdeckt eine interessante Sprachgeschichte. „Kurz erklärt: Gott, Allah und Jahwe“ weiterlesen

Videoprojekt „kurz erklärt“ über Judentum, Christentum und Islam

Hass und Hetze über und zwischen Religionen verbreiten sich in sozialen Netzwerken rasant. Als Wissenschaftler wollen wir nun dem etwas Fundiertes entgegensetzen, nämlich ein Projekt, das gezielt auf YouTube, Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien Wissen über Judentum, Christentum und Islam vermittelt. Die Wissenschaft soll damit aus ihrem „Elfenbeinturm“ heraustreten und ihr Know How in den Dienst der Gesellschaft stellen. Komplizierte Themen müssen für die Allgemeinheit verständlicher gemacht werden, gerade wenn es um Judentum, Christentum und Islam geht. Antisemitismus oder Islamfeindlichkeit, Intoleranz gegenüber religiösen Menschen, Rassismus oder anderen auf dem Vormarsch befindlichen Phänomenen ist nicht einfach zu begegnen. Dabei wollen wir mit kurz erklärt helfen.

Das Angebot wird zunächst auf Deutsch und Arabisch erscheinen, kann gezielt in der Jugend-, Flüchtlings- und Integrationsarbeit, Deradikalisierung und Radikalisierungsprävention eingesetzt werden. Um besser miteinander leben zu können müssen wir mehr übereinander wissen, religiöse Gemeinsamkeiten kennenlernen und Unterschiede akzeptieren lernen. Die Forschungseinheit Key Concepts in Interreligious Discourses – KCID der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Katholischen  Universität Eichstätt-Ingolstadt möchte hier einen Beitrag dazu leisten.

Die Ritualstruktur am Beispiel des Semâ-Rituals der Mevlevῑ-Derwische

Café Abraham

cover simonIn einer überwiegend profanen Gesellschaft haben Riten und Rituale einen weitgehend archaischen Charakter und werden oft in den Bereich der Mythen und der Religion verwiesen. Sie sind meist schwer verständlich, undurchsichtig und daher dem Alltagsbewusstsein unzugänglich. Doch auch in modernen säkularen Gesellschaften spielen Rituale eine sehr wichtige Rolle z.B. in Form von Trauerritualen. Sie sind wesentlich für den Aufbau, Erhalt und Genese sozialer Ordnung. Individuelle und soziale Krisen werden durch Rituale aufgefangen und bieten durch eine vorgegebene Form die Möglichkeit der Bewältigung. Ein Leben in der Gesellschaft –ob säkular oder religiös– ist ohne Rituale nicht denkbar. Sie ziehen sich wie ein roter Faden durch die Textur gesellschaftlichen Lebens. Im ersten Teil der vorliegenden Seminararbeit liegt der Fokus auf der Definition und der Struktur des Ritualgeschehens. Jedes Ritualkomplex hat eine allgemeine, eventuell universale Grundstruktur, die je nach Art des Rituals unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Grundlegende Arbeiten zu der Thematik liefern die…

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KCID-Podiumsdiskussion: Inspiriert, diktiert, kanonisiert – wie wird ein Text zur Heiligen Schrift?

Die Podiumsdiskussion, veranstaltet vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft in Kooperation mit BildungEvangelisch, wurde im Rahmen der Fachtagung „The Concept of Scripture and the Concept of Docrine in Judaism, Christianity and Islam“ des Projekts „Key Concepts in Interreligious Dialogue – KCID“ organisiert. (mehr Infos auf http://www.kcid.fau.de)

Programm: https://www.kcid.fau.de/files/2018/03…

Ort: Kreuz + Quer – Haus der Kirche Erlangen, Bohlenplatz 1, 91054

Leitung: Prof. Dr. Georges Tamer FAU Erlangen-Nürnberg

Teilnehmer:
Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Universität Münster

Prof. Dr. Mohammed Nekroumi, FAU Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Roman Siebenrock, Universität Innsbruck

Prof. Dr. Susanne Talabardon, University of Bamberg

Videoproduzent: MultiMediaZentrum der FAU

Originallink: https://www.video.uni-erlangen.de/cli…