IQSA Corona Qur’an Seminars on Zoom (#IQSAZoom)

Die „International Qur’anic Studies Association“ (IQSA) führt derzeit Webinare mit international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Islamwissenschaft durch. Die Vorträge sind auch im Nachhinein auf YouTube oder on demand einsehbar.

International Qur'anic Studies Association

IQSA is now entering its fourth week of sponsorship for #IQSAZoom seminars designed to bring scholars and students of the Qur’an together at a time when many are in social isolation. These seminars are part of IQSA’s larger mission to advance “Cutting edge, intellectually rigorous, academic research on the Qurʾan” and to be “a bridge between different global communities of Qurʾanic scholarship.”  Seminars are open to the public and all are welcome to join the meetings, although at this time we strongly encourage you to take a moment to join IQSA/renew your membership.

#IQSAZoom seminars, held at 11am EDT/New York time, involve both a lecture and time for open discussion. To register for the seminars (free but required) visit https://theology.nd.edu/…/world-religions-world-c…/seminars/. Seminars will be recorded and posted to IQSA’s youtube channel (IQSA Online). We encourage all to continue the discussion on social media using the hashtag #IQSAZoom.

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„Betet in Euren Häusern!“ – Der islamische Gebetsruf in Zeiten von Corona

 


Als Folge des Coronavirus rufen zahlreiche Muezzine in die Gläubigen dazu auf, zuhause zu beten. Es ertönen alternative Gebetsrufe (aḏān), wie zum Beispiel „aṣ-ṣalātu fī buyūtikum“ (wörtl. „Das Gebet in Euren Häusern) bzw. „aṣ-ṣalātu fī riḥālikum“ (wörtl. „Das Gebet in Euren Wohnungen/Häusern/Zelten) und andere Varianten selbigen Inhalts. Bei nicht wenigen Muslimen sorgte das für Irritationen und führte zu teils heftiger Kritik. Dabei ist diese Notfallmaßnahme gar nicht aus der Luft gegriffen, sondern stützt sich auf Hadithe (Prophetenüberlieferungen) und historische Beispiele.

Hadithe zur temporären Veränderung des Gebetsrufes

Auch zu Zeiten Muḥammads wurde der aḏān in bestimmten Situationen verändert. So überliefert ʿAbd Allāh b. al-Ḥāriṯ im großen Kompendium Ṣaḥīḥ al-Buḫārī (Nr. 599):

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، ‏‏‏‏‏‏قَالَ:‏‏‏‏ حَدَّثَنَا حَمَّادٌ، ‏‏‏‏‏‏عَنْ أَيُّوبَ، ‏‏‏‏‏‏وَعَبْدِ الْحَمِيدِ صَاحِبِ الزِّيَادِيِّ، ‏‏‏‏‏‏وَعَاصِمٍ الْأَحْوَلِ، ‏‏‏‏‏‏عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْحَارِثِ، ‏‏‏‏‏‏قَالَ:‏‏‏‏ „خَطَبَنَا ابْنُ عَبَّاسٍ فِي يَوْمٍ رَدْغٍ، ‏‏‏‏‏‏فَلَمَّا بَلَغَ الْمُؤَذِّنُ حَيَّ عَلَى الصَّلَاةِ، ‏‏‏‏‏‏فَأَمَرَهُ أَنْ يُنَادِيَ الصَّلَاةُ فِي الرِّحَالِ، ‏‏‏‏‏‏فَنَظَرَ الْقَوْمُ بَعْضُهُمْ إِلَى بَعْضٍ، ‏‏‏‏‏‏فَقَالَ:‏‏‏‏ فَعَلَ هَذَا مَنْ هُوَ خَيْرٌ مِنْهُ وَإِنَّهَا عَزْمَةٌ“.

„ʿAbd Allāh b. al-Ḥāriṯ überlieferte: Einmal an einem regnerischen, schlammigen Tag hielt Ibn ʿAbbās in unserer Gegenwart eine Predigt, und als der Muezzin den Gebetsruf ‚kommt zum Gebet‘ rief, befahl Ibn ʿAbbās ihm zu rufen: ‚Betet in euren Häusern‘. Die Menschen begannen, sich gegenseitig überrascht anzusehen. Ibn ʿAbbās sagte: ‚Es wurde von einem gemacht, der viel besser war als ich und es ist eine Erlaubnis.“

Zudem gibt es im selben Kompendium den Hadith Nr. 874, überliefert von b. Sīrīn:

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ ، قَالَ : حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ ، قَالَ : أَخْبَرَنِي عَبْدُ الحَمِيدِ ، صَاحِبُ الزِّيَادِيِّ ، قَالَ : حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الحَارِثِ ابْنُ عَمِّ مُحَمَّدِ بْنِ سِيرِينَ ، قَالَ : ابْنُ عَبَّاسٍ لِمُؤَذِّنِهِ فِي يَوْمٍ مَطِيرٍ : إِذَا قُلْتَ أَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا رَسُولُ اللَّهِ ، فَلاَ تَقُلْ حَيَّ عَلَى الصَّلاَةِ ، قُلْ : صَلُّوا فِي بُيُوتِكُمْ ، فَكَأَنَّ النَّاسَ اسْتَنْكَرُوا ، قَالَ : فَعَلَهُ مَنْ هُوَ خَيْرٌ مِنِّي ، إِنَّ الجُمْعَةَ عَزْمَةٌ وَإِنِّي كَرِهْتُ أَنْ أُحْرِجَكُمْ فَتَمْشُونَ فِي الطِّينِ وَالدَّحَضِ

„… An einem regnerischen Tag sagte Ibn ʿAbbās zu seinem Muezzin: Nachdem du gesagt hast: ‚Ich bezeuge, dass Muḥammad Gottes Gesandter ist‘, sag ‚Kommt zum Gebet‘, sondern sag  ‚Betet in Euren Häusern‘. Aber das Volk mochte es nicht. Ibn ʿAbbās sagte: ‚Es wurde von einem gemacht, der viel besser war als ich Zweifellos ist das Freitagsgebet obligatorisch, aber ich möchte Euch nicht unter Druck setzen, indem ich Euch in Schlamm und Matsch herumlaufen lasse.“

Im Ṣaḥīḥ Muslim findet sich Hadith Nr. 1173, überliefert von b. ʿUmar:

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ نُمَيْرٍ ، حَدَّثَنَا أَبِي ، حَدَّثَنَا عُبَيْدُ اللَّهِ ، حَدَّثَنِي نَافِعٌ ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ، أَنَّهُ نَادَى بِالصَّلَاةِ فِي لَيْلَةٍ ذَاتِ بَرْدٍ وَرِيحٍ وَمَطَرٍ ، فَقَالَ فِي آخِرِ نِدَائِهِ : أَلَا صَلُّوا فِي رِحَالِكُمْ ، أَلَا صَلُّوا فِي الرِّحَالِ ، ثُمَّ قَالَ : إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ كَانَ يَأْمُرُ الْمُؤَذِّنَ ، إِذَا كَانَتْ لَيْلَةٌ بَارِدَةٌ ، أَوْ ذَاتُ مَطَرٍ فِي السَّفَرِ ، أَنْ يَقُولَ : أَلَا صَلُّوا فِي رِحَالِكُمْ وَحَدَّثَنَاهُ أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ ، حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ ، حَدَّثَنَا عُبَيْدُ اللَّهِ ، عَنْ نَافِعٍ ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ، أَنَّهُ نَادَى بِالصَّلَاةِ بِضَجْنَانَ ، ثُمَّ ذَكَرَ بِمِثْلِهِ ، وَقَالَ : أَلَا صَلُّوا فِي رِحَالِكُمْ ، وَلَمْ يُعِدْ ثَانِيَةً أَلَا صَلُّوا فِي الرِّحَالِ مِنْ قَوْلِ ابْنِ عُمَرَ

„(Abgekürzt) … ‚Betet in Euren Wohnungen‘. Dann sagte er: ‚Wenn es eine kalte, regnerische Nacht war, befahl der Gesandte Gottes den Muezzin zu rufen ‚Betet in Euren Wohnungen.'“

Auch im Sunan Abī Dāwūd wird der Hadith Nr. 932, überliefert von b. Sīrīn aufgeführt:

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ ، أَخْبَرَنِي عَبْدُ الْحَمِيدِ ، صَاحِبُ الزِّيَادِيِّ ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الْحَارِثِ ، ابْنِ عَمِّ مُحَمَّدِ بْنِ سِيرِينَ ، أَنَّ ابْنَ عَبَّاسٍ ، قَالَ لِمُؤَذِّنِهِ فِي يَوْمٍ مَطِيرٍ : إِذَا قُلْت : أَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا رَسُولُ اللَّهِ ، فَلَا تَقُلْ : حَيَّ عَلَى الصَّلَاةِ ، قُلْ : صَلُّوا فِي بُيُوتِكُمْ ، فَكَأَنَّ النَّاسَ اسْتَنْكَرُوا ذَلِكَ ، فَقَالَ : قَدْ فَعَلَ ذَا مَنْ هُوَ خَيْرٌ مِنِّي ، إِنَّ الْجُمُعَةَ عَزْمَةٌ ، وَإِنِّي كَرِهْتُ أَنْ أُخْرِجَكُمْ فَتَمْشُونَ فِي الطِّينِ وَالْمَطَرِ

“ … Ibn Sīrīn sagte: Ibn ‚ʿAbbās sagte zu seinem Muezzin an einem regnerischen Tag: Wenn du sagst ‚Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist‘, sag nicht: ‚Kommt zum Gebet‘, sondern sag: ‚Betet in euren Häusern‘. Die Menschen waren über diese Ankündigung überrascht. Er sagte: „Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist: Einer, der besser war als ich, hat es getan. Das Freitagsgebet ist eine obligatorische Pflicht. Aber ich möchte Euch nicht in Bedrängnis bringen, damit Ihr in Schlamm und Regen gehen könntet.“

Analogieschluss zum Coronavirus

In den Hadithen selbst geht es natürlich nicht um eine Viruspandemie, sondern um Regen. Das mag zunächst verwundern, doch ist die Region um Mekka eine Gegend, in der es kaum regnet. Plötzliche Regengüsse können in Wüstenregionen katastrophale Folgen nach sich ziehen, führen häufig zu reißenden Sturzbächen, gar zur temporären Bildung großer Flüsse. Es geht also um eine Bedrohungssituation für die menschliche Gesundheit und/oder Sicherheit.

Vierte Rechtsquelle im traditionellen islamischen Recht ist der „Idschtihad“ (DMG iǧtihād (Anstrengung für eine eigene Urteilsfindung) bzw. qiyās (Analogieschluss). Diese Rechtsquelle ist in diesem Fall zur Anwendung gekommen, denn auch der Coronavirus stellt eine enorme Bedrohung für die Gesundheit und/oder Sicherheit der Gläubigen dar. Der aus Sunan Abī Dāwūd zitierte Hadith umfasst sogar das Freitagsgebet, obligatorisch für jeden Muslim. Und auch hier wird klar: Sicherheit geht vor. Wenn jetzt Freitagsgebete abgesagt und auch allgemein zum Gebet in den eigenen Häusern und Wohnungen aufgerufen wird, dann handelt es sich zwar um etwas sehr Ungewöhnliches, doch keine tatsächliche Neuerung. Der alternative Gebetsruf fußt dabei auf einem durchaus traditionellen aber dynamischen islamischen Rechtsverständnis.

 

Rezension – Benjamin Idriz: Der Koran und die Frauen. Ein Imam erklärt vergessene Seiten des Islam

Der Koran und die Frauen von Benjamin Idriz„Gründe für den gesellschaftlichen Zusammenbruch in der muslimischen Welt gibt es viele, dennoch stehen ganz oben auf der Skala die Art und Weise, wie wir unsere Kinder in Bezug auf Frauen erziehen und, damit verbunden, das Unrecht, das den Frauen im Namen des Islam angetan wurde“ (S. 126). So schonungslos und kritisch analysiert der deutsche Imam Benjamin Idriz in seinem neuen Buch „Der Koran und die Frauen. Ein Imam erklärt vergessene Seiten des Islam“ Angehörige der eigenen Religion und den gegenwärtigen
Zustand in vielen islamisch geprägten Ländern. Es behandelt den gesamtgesellschaftlich äußerst kritisch und häufig polemisch diskutierten Themenkomplex „Islam und Frauen“. [weiterlesen…]

(zuerst erschienen bei der Hanns Seidel Stiftung: Unterdrückt oder gleichgestellt: Was steht wirklich im Koran?. Die Stellung der Frau im Islam. Eine Rezension von Benjamin Idriz‘ „Der Koran und die Frauen. Ein Imam erklärt vergessene Seiten des Islam“, in: Politische Studien: Abgehängt auf dem Land?, 2019 Nov./Dez. Nr. 488, S. 71-73.)

 

Das Konzept „Sexualität“ im Islam

Prof. Dr. Patrick Franke hielt im Zuge der Konferenz „The Concept of Person and the Concept of Sexuality in Judaism, Christianity and Islam“ (13.-15. Februar 2019) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg einen Vortrag zur Geschichte der ganz unterschiedlichen Sichtweisen auf Sexualität im Islam. Diese haben sich über die Jahrhunderte teils drastisch verändert.

„Ich würde ja gern mal den Koran lesen“ – Aber wie?

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Zahlreiche Personen würden sich gern intensiver mit dem Islam befassen und wollen daher „mal den Koran lesen“. Wenn es um heilige Bücher geht ist der Großteil der Deutschen von der Bibel geprägt. Obwohl auch der Koran aus dem selben Kulturraum stammt wie einst die Bibel, ist er ganz anders gegliedert und angeordnet. Jeder benötigt daher wenigstens rudimentäres Rüstzeug, um etwas verstehen zu können. Viele verwirrt oder verwundert ein erster Blick in den Koran das und lässt sie eventuell wieder davon Abstand nehmen. Um das zu vermeiden gibt es im folgenden eine kleine „Koran-Einsteigehilfe“. „„Ich würde ja gern mal den Koran lesen“ – Aber wie?“ weiterlesen

Opferfest: Sollte Abraham Isaak oder Ismael opfern?

Derzeit begehen etwa 1,5 Milliarden Muslime weltweit das Opferfest. Dabei gedenken sie des Stammvaters Abraham, der auf Befehl Gottes hin einen seiner Söhne opfern sollte, um seinen tiefen Gottesglauben unter Beweis zu stellen. Im letzten Moment erlässt Gott die Tötung des Sohnes und schickt stattdessen ein Opfertier als Ersatz. Das Leben des Sohnes ist gerettet. Auch in der Bibel taucht diese Geschichte sehr ähnlich auf, doch bei der Frage, wer der zu opfernde Sohn gewesen sei, gibt es zwischen Muslimen einerseits und Juden/Christen einen langen Streit. Was vielen nicht bewusst ist: Auch innerhalb des Islam war man sich hier keineswegs immer einig. „Opferfest: Sollte Abraham Isaak oder Ismael opfern?“ weiterlesen

Kurz erklärt: Gott, Allah und Jahwe

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In zahlreichen Schulbüchern werden die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam häufig wie folgt erklärt: Juden und Christen beten zum Gott Jahwe, die Muslime zum Gott Allah. Doch diese sehr simple Darstellung fördert einen Irrtum und verdeckt eine interessante Sprachgeschichte. „Kurz erklärt: Gott, Allah und Jahwe“ weiterlesen

KCID-Podiumsdiskussion: Inspiriert, diktiert, kanonisiert – wie wird ein Text zur Heiligen Schrift?

Die Podiumsdiskussion, veranstaltet vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft in Kooperation mit BildungEvangelisch, wurde im Rahmen der Fachtagung „The Concept of Scripture and the Concept of Docrine in Judaism, Christianity and Islam“ des Projekts „Key Concepts in Interreligious Dialogue – KCID“ organisiert. (mehr Infos auf http://www.kcid.fau.de)

Programm: https://www.kcid.fau.de/files/2018/03…

Ort: Kreuz + Quer – Haus der Kirche Erlangen, Bohlenplatz 1, 91054

Leitung: Prof. Dr. Georges Tamer FAU Erlangen-Nürnberg

Teilnehmer:
Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Universität Münster

Prof. Dr. Mohammed Nekroumi, FAU Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Roman Siebenrock, Universität Innsbruck

Prof. Dr. Susanne Talabardon, University of Bamberg

Videoproduzent: MultiMediaZentrum der FAU

Originallink: https://www.video.uni-erlangen.de/cli…

Schlüsselkonzepte in Judentum, Christentum und Islam

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…

„Einen guten Rutsch!“ – Hebräisches und Arabisches im Deutschen

fireworks-574739Heute Nacht fliegen wieder Raketen und Böller, es wird in das neue Jahr gefeiert. Unzählige Male wurde bereits „ein guter Rutsch“ gewünscht. Den wenigsten dürfte bekannt sein, dass gerade bei diesem Satz der hebräische Einfluss auf die deutsche Sprache sichtbar wird, denn diese Redewendung ist hebräischen Ursprungs und hat mit „rutschen“ rein gar nichts zu tun. „„Einen guten Rutsch!“ – Hebräisches und Arabisches im Deutschen“ weiterlesen