Das Deutsche Kaiserreich und die „Deutsche Dschihad-Strategie“

Teil 1 der Reihe Der bewaffnete Dschihad als Instrument imperialer Machtpolitik

Vierbund05h
Achsenmächte Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich und Bulgarien

Wer in Zeiten des IS-Terrors das Wort „Dschihad“ liest, der denkt sofort an die Zwillingstürme des Terroranschlages gegen das Worldtradecenter oder die schrecklichen Bilder, die uns derzeit aus Syrien und dem Irak erreichen. Woher kommt dieses Phänomen, dass Zehntausende junge Männer in den Kampf ziehen und derartige Verbrechen begehen? Bei diesem Dschihadismus erinnern sich viele an die 80er Jahre, als islamistische Kämpfer in Afghanistan von den Vereinigten Staaten mit Waffen ausgerüstet wurden und dschihadistische Mobilisierung so für einen Kampf gegen die kommunistische Sowjetunion einspannen wollten. Schon damals zogen Kämpfer aus der ganzen Welt an den Hindukusch. Doch der Grundstein für den bewaffneten Dschihad als Instrument imperialer Machtpolitik wurde schon viel früher gelegt, nämlich im Deutschen Kaiserreich. „Das Deutsche Kaiserreich und die „Deutsche Dschihad-Strategie““ weiterlesen