Kurz erklärt: Trump und die US-Botschaft – Jerusalem als Hauptstadt Israels. Ein Problem?

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Blick von der Jerusalemer Altstadt auf den Ostteil der Stadt; Bild: Fabian Schmidmeier
Donald Trump möchte seine Ankündigung wahr machen und die US-Botschaft nach Jerusalem verlegen. Jerusalem ist aus israelischer Perspektive schon immer die Hauptstadt des Staates Israel gewesen und prinzipiell wäre dies auch kein Problem, wenn sich die Hauptstadt auf den Westteil der Stadt beschränken würde.

Obama in Jerusalem: Komplette Rede auf Englisch

In den vergangenen Tagen reiste US-Präsident Barack Obama durch den Staat Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien. Von palästinensischer Seite zeigte man sich zutiefst enttäuscht, da Obama nicht den gewünschten Druck auf Israel ausübt, dass diese die illegalen Siedlungsaktivitäten auf palästinensischem Gebiet unterlassen. Daher war seine Ankunft begleitet von Protesten. Völlig unerwartet schlug Obama dann doch in einer Rede vor israelischen Studenten in Jerusalem verhältnismäßig kritische Töne an. Hier für Sie die Rede auf Englisch:

Diskussion: Medien und Nahost

Am 30. August fand in Brüssel unter dem Titel „Auf einem Auge blind? Die Medien und der Nahostkonflikt“  eine Podiumsdiskussion mit namhaften Experten über die Berichterstattung deutscher Medien im Hinblick auf den Nahostkonflikt.

Diskussion anhören

Zu Gast waren:

Michael Lüders (Publizist und Nahostexperte)

Felicia Langer (Trägerin des Alternativen Nobelpreises)

Michael Konken (Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes)

Werner Sonne (TV-Journalist)

Daniel Dagan (israelischer Autor)

Granatapfelsaft in Jerusalem

Wenn man in Jerusalem in die Altstadt läuft, dann sieht man neben den sehr touristischen Souvernirshops immer wieder Stände an denen frisch gepresster Orangen- oder Granatapfelsaft angeboten wird. Ein Genuss, schmecken doch diese Säfte ganz anders als wenn man sie in Deutschland in einem Laden kauft. Die 10 Schekel pro Becher (umgerechnet ca. 2 Euro) sind dabei auch kein Beinbruch, zumal die palästinensischen Verkäufer durchaus bereit zum Herunterhandeln sind.