Lipka-Tataren und Karaim: Osteuropas turkstämmige Muslime und Juden

Qaraylar

Sie heißen Achmatowicz, Chazbijewicz und Musatowicz, Besikowitsch oder Firkovičius. Es sind alte Familiennamen aus Osteuropa, von Angehörigen kleiner muslimischer und jüdischer Minderheiten turkstämmiger Herkunft, die bis heute auf dem Gebiet des heutigen Litauen, Polen, Weißrussland und der Ukraine leben. Seit mehreren Jahrhunderten gehören die muslimischen Lipka-Tataren und die jüdischen Karaim (Karaimer, Karäer) zum festen kulturellen Bestandteil Osteuropas. Eine zusammenfassende Darstellung von Geschichte, Kultur und Religionen der Lipka-Tataren und Karaim für abrahamicstudies.com.

Die muslimischen Lipka-Tataren

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Flagge der Tataren von Weißrussland, Quelle: s.u.

Die Anfänge der Lipka-Tataren in Osteuropa

Die Lipka-Tataren werden auch „Tataren von Lehistan“ genannt. „Lehistan“ ist der tatarische Name für Lechland, das Siedlungsgebiet der Lipka-Tataren im heutigen Litauen, Polen und Weißrussland. Der Ursprung dieser Tatarengruppe liegt bei den Qipchaqen. Um 1300 wurde das Großfürstentum Litauen errichtet, welches ebenfalls große Teile des heutigen Polens, Weißrusslands, der Ukraine umfasste, teilweise bis hin zur Krim, nach Smolensk und vor Moskau reichte. 1319 kam es zu einer Allianz zwischen Litauen und Tataren der früheren Goldenen Horde unter Oberbefehl des Ex-Khans Toqtamisch (gest. 1406/7). Dieses Bündnis markierte den Beginn tatarischer Siedlungen im Herzen Litauens, wenngleich die großen Siedlungen erst einige Jahrzehnte später gegründet wurden. Das Gebiet war zu diesem Zeitpunkt durch polytheistische Religionen geprägt, Islam und Christentum gleichermaßen neu. 1385 führte die Union von Krewo zur Persionalunion zwischen Litauen und dem Königreich Polen. Erst 1386 konvertierte Fürst Jogaila (gest. 1434) auf Basis dieses Vertrages zum Katholizismus, ein Jahr später wird das Großfürstentum offiziell katholisch. Trotz des offiziellen Übertritts zum Christentum blieben weite Teile des Gebietes weiterhin pagan geprägt. Ende des 14. Jahrhunderts suchten muslimische Tataren Schutz in Litauen. Andere Qipchaqen wurden in verschiedenen Regionen Litauens zur Stärkung des Reiches angesiedelt, einige wurden dorthin verschleppt.[1]

Der zum Christentum konvertierte litauische Großfürst Vytautas (Witold, 1350-1430) gewährte muslimischen Tataren zwischen 1392 und 1430 Asyl, so auch besagtem Ex-Khan Toqtamisch, einem der Nachfahren Dschingis Khans. Jüdische Karäer und muslimische Tataren wurden zu dieser Zeit bei Bialystok, Grodno und Minsk angesiedelt, später zentrierter bei Wilna und Trakai. Zeitgleich nahmen die Spannungen mit dem Deutschen Orden zu, welche sich am 15. Juli 1410 zur Schlacht von Tannenberg zuspitzten, bei der muslimische Tataren mit eigenen Regimentern  kämpften und der Deutsche Orden unter Hochmeister Ulrich von Jungingen eine schwere Niederlage erlitt. Toqtamischs Sohn Djalal ad-Din kämpfte hier an der Seite Polen-Litauens.[2] Unter König Jan III. Sobieski, dem Oberbefehlshaber der Katholischen Liga, kämpften die muslimischen Lipka-Tataren im 17. Jahrhundert gegen die Osmanen.[3] Sobieski schlug 1683 das osmanische Heer vor Wien.

Sprache und Religion: Ein sunnitischer Islam tatarisch-osteuropäischer Prägung

Die litauischen Tataren wurden mit der Zeit isolierter von den anderen muslimischen Tataren, wurden in das zivile Leben Polen-Litauens integriert, und sprachen mit der Zeit nicht mehr Tatarisch, anders als die jüdischen Karäer, die weiterhin tatarisches Karaimisch pflegten.

Trotzdem bestanden insbesondere zu den ebenfalls muslimischen Krim-Tataren über die Jahrhunderte hinweg enge Kontakte. Die Lipka-Tataren sprachen die Sprachen ihrer Umgebung, behielten jedoch häufig die arabische Schrift und verfassten ruthenische und später weißrussische Schriftstücke von rechts nach links mit arabischen Buchstaben.[4] Die Lipka-Tataren lebten in Gemeinden, die sie Djemat (arab. ǧamā‘a, türk. cemaat) nannten, bezeichneten die Polytheisten unter anderem als mušrikūn und maǧūs. Letzteres ist eigentlich der Begriff für die persischen Zoroastrier, doch die Lipka-Tataren scheinen Parallelen zwischen iranischen und litauischen Feuerkulten gezogen zu haben. Sie errichteten Moscheen, wurden zum festen Bestandteil der polnischen und litauischen Aristokratie und machten Karriere. Zum Freitagsgebet wurde nicht dem Kalifen gehuldigt, sondern der jeweilige Großfürst erwähnt.[5] Muslimische Tataren gründeten eine Art muslimischen Ritterorden, Jancar genannt.[6]

Die Moscheen wurden von einem Mutivil (arab. mutawwali) beschützt, handgeschriebene Koranverse, Muhir genannt, zieren bis heute die aus Holz errichteten Gotteshäuser. Jene, die die Pilgerfahrt nach Mekka vollzogen, bekamen den Titel Hadzy (arab. ḥaǧǧī). Häufig wurden Zijaretami (arab. zīyāra, Reise), „Heilige“, verehrt. Wanderderwische, Szorc, durchzogen die Länder. Auf Basis von Heiligenlegenden entstanden Pilgerorte, wie die Pilgerstätte in Lowczyce.

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Weißrussisch mit arabischen Lettern, Quelle: s.u.

Der sunnitische Islam der Lipka-Tataren wurde von seiner christlichen, jüdischen und heidnischen Umgebung beeinflusst. Es wurden Bücher, Kitaby (arab. kitāb), über das Leben des Propheten Muḥammad verfasst, aber auch zum Alten Testament/Hebräische Bibel, qiṣaṣ al-’anbiyā’ (Prophetengeschichten) oder zu Zahlenmystik, ähnlich der jüdischen Kabbala. Zikierów (arab. ḏikr) und Lahis (arab. illāhī) dienten der Lobpreisung Gottes, waren allerdings keine ḏikr-Zeremonien, wie sie von Sufis praktiziert werden. Eine Etablierung von Sufiorden scheint es nicht gegeben zu haben, trotzdem wurde die Religion sufisch beeinflusst. Der Gebetsruf ertönte mit Ellahu ekbier (arab. Allāhu akbar), der Monotheismus wurde mit Allah bir (türk. „Gott ist eins“) bezeugt. Imame aus islamischen Ländern reisen nach Lehistan, um dort zu unterrichten, weil die Bevölkerung des Arabischen nicht mächtig war. Die tatarische Muslime genossen Autonomie und die Regelung des Alltags war am Koran ausgerichtet. Es gab die Richter-Institution des Kaji (arab. qāḍī), scheinbar das höchste Amt aller Tataren in Polen-Litauen, wahrscheinlich seit 1586. Ein namentlich erwähnter Kaji: Dervisz Czelebi Hadzy Murzicz, Imam von Dowbucizki.[7]

Entwicklung ab dem 17. Jahrhundert

1795 markiert das Ende von Polen-Litauen.[8] Mitte des 18. Jahrhunderts fielen die meisten Gebiete mit tatarischer Bevölkerung an Russland. Nach dem II. Weltkrieg wurden zahlreiche Moscheen in der Sowjetunion zerstört, die Zahl der in der Region Lehistan lebenden Tataren ging weiter zurück. 1990 lebten in Weißrussland ca 10.000 Tataren,[9] in Polen im Jahr 2011 etwa 1000,[10] in Litauen ca. 6000.[11]

Ab den 1990ern, nach dem Ende der Sowjetunion, begann ein neuer Kampf um die eigene Identität. So konnte die Moschee von Kaunas, die während der Sowjetzeit z.B. als Sportclub genutzt wurde, wieder restauriert werden. Ebenso in dem Dorf Keturiasdešimt bei Trakaj, um so die 600jährige Geschichte mit tatarischem Ursprung zeigen zu können. Die Society of Lithuanian Tatars arbeitete mit den jüdischen Karaimern zusammen, um die tatarische Kultur in Litauen pflegen zu können. (siehe Norris, S. 84-86)

Die Karaim

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Karaim-Synagoge in Kiev, Quelle: s.u.

Die Geschichte der Karaim in Osteuropa

Eine weitere turksprachige Minderheit, die seit der Ansiedlung durch Großfürst Vytautas (1350-1430)  auf dem Gebiet des ehemaligen Großfürstentums Polen-Litauen und Russlands lebt, sind die Karaim (auch Karaimer, Karaiten oder Karäer). Erstmals in Osteuropa schriftlich bezeugt wurden die Karaim 1278 mit einer Schrift des karäischen Gelehrten Aharon ben Yosef haRofe auf der Krim, bei dem es um einen Disput zwischen Karäern und rabbinischen Juden bezüglich des Kalenders ging. Golda Akhiezer führt die Herkunft der karaimischen Tataren auf Migranten im Zuge der tatarischen Eroberung der Krim Mitte des 13. Jahrhunderts zurück.[12] Ein türkischsprachiges Judentum im Bereich der Krim ist allerdings schon länger bezeugt. Das von der Mitte des 7. bis zum 10. Jahrhundert mit der Krim im Zentrum bestehende turksprachige Chasarenreich bekam etwa im 8. oder 9. Jahrhundert eine jüdische Herrscherschicht, da diese zum rabbinischen, wohl aber nicht zum karäischen Judentum konvertierte.[13] Ob die Karaim als turksprachige Juden mit den Chasaren in Verbindung stehen ist stark umstritten. Wolfgang Schulze geht davon aus, dass ein Teil der chasarischen Aristokratie zum Karäismus konvertierte. Dies habe ebenfalls ehemals muslimische Krimtataren umfasst, die dann zum jüdischen Karäismus übertraten.[14]

Großfürst Vytautas (1350-1430) ließ die Karaim aus dem Schwarzmeergebiet und der Krim in das Gebiet Trakaj der ehemaligen litauischen Hauptstadt umsiedeln, wo sie als Soldaten und Burgwachen fungierten.[15] Anders als die muslimischen Lipka-Tataren sind die ebenfalls tatarischen Karaim Juden. Beide Tatarengruppen sind qibchaqischen Ursprungs und jüdische Karaimer und muslimische Lipka-Tataren pflegten über lange Zeit interreligiöse Kontakte, die Harry Norris als „interfaith dialogue“ bezeichnet.[16] Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts genossen die Karaim in Polen-Litauen Autonomie. Deren Gemeinden wurden von einem Vaitas geführt, welcher direkt dem Großfürsten unterstand. Nach 1850 wurden sie den Krim-Karaim unterstellt.[17] Diese und andere in der Nähe des Mittelmeeres lebende Karaim hatten während der osmanischen Herrschaft über dieses Gebiet den Schutzstatus der ḏimma erhalten und mussten dafür die ǧizya-Steuer bezahlen. Während des Chmelnitzky-Aufstandes 1648-1657 gegen die polnisch-litauische Herrschaft kam es zu Massakern an der jüdischen Bevölkerung mit Tausenden Toten. Dies betraf auch die Karaim, deren Gemeinde von Derazhne 1649 durch Bogdan Chmelnitzkys Truppen zerstört worden war.[18]

Religion und Sprache: Ein türkischsprachiges Judentum

Die Karaim bilden bis heute eine eigene jüdische Gruppe mit einer besonderen ethnischen Identität. Das karäische Judentum entstand im 8. Jahrhundert im Gebiet des heutigen Irak als eine anti-rabbinische Bewegung innerhalb des Judentums, welche beispielsweise den Talmud verwarf. Die Karaim unterteilen sich historisch-sprachlich in einen arabischsprachigen und einen türkischsprachigen Teil, wobei letzterer insbesondere in Osteuropa sesshaft war.[19]„Karaim“ leitet sich aus dem Hebräischen von miqrā für die Heilige Schrift ab. Die Wortwurzel q-r-’ bedeutet „lesen“ bzw. „rezitieren“ und hat damit denselben Wortstamm wie auch der Koran (arab. qur’ān). Die Karaim (hebr. Pl. qara’īm) sind demnach die „Lesenden“ bzw. die „Rezitierenden“ der Heiligen Schrift. In Dokumenten des Großfürstentums wurde hinsichtlich rabbinischer und karaimischer Juden unterschieden. Obwohl Trakaj in Litauen Anfang des 16. Jahrhunderts eine Art „karaimische Hauptstadt“ wurde, blieb die Krim ein wichtiges religiös-geistiges Zentrum mit Pilgerorten, wie bei Čufut Kalé.[20]

 

Sprachlich assimilierten sich die Karaim, anders als die Lipka-Tataren, nicht an ihre Umgebung. Sie behielten ihren turksprachigen Dialekt, das Karaimische, bei, schrieben diesen allerdings von rechts nach links in hebräischen Buchstaben.[21] Das Karaimische ist eine qiptschaqische Turksprache und ist neben dem Hebräischen für die Karaim auch eine Lithurgiesprache. Die Synagogen wurden und werden kenesa bzw. kensa, kienesa oder kenese (arab. kanīsa, hebr. bēt kneset) genannt, mit dem türkischen Plural kenesalar.[22] Ähnlich, wie die Moscheen der Lipka-Tataren, wurden die Synagogen in Polen-Litauen aus Holz gebaut. Der Altar, vor dem sie beteten, hieß hechał (hebr. hēḵal, Palast), die Gebote micwa (hebr. Mitsva). Ein karaimisches Sprichwort lautete „Ein Glaube ohne Gebote ist wie eine Krone ohne Kopf“ (Din micwasyz – tadz bassyz[23]), was Türkisch mit hebräischen Lehnwörtern zeigt.

Der Aufseher der Gemeinde hieß hebräisch ḥazzan. Das Wort für Friedhof, zeret, stammte wohl von dem ins Türkische übernommene Arabismus zīyāra („Reise“). Für rabbinische Juden gab es wohl das pejorativ benutzt Wort rabbanłar.[24]Es gab bereits seit den Anfangszeiten des karäischen Judentums im Irak Einflüsse durch den Islam. Im Karaimischen gibt es zudem religiöse Termini für das Judentum, welche zunächst islamisch wirken, wie z.B. diŋ (arab. dīn, Religion) für „Glaube“, qurban für „Opfer“ oder džähinnäm (arab. ǧahannam) für die „Hölle“.[25]

Geschichte der Karaim ab dem 18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert migrierten zahlreiche Karaim aus Polen-Litauen auf die Krim. Nach der Aufteilung des früheren Polen-Litauen fielen die meisten Karaim auf den russischen Herrschaftsbereich, ein kleinerer Teil an Österreich-Ungarn. Sie hatten unter der antijüdischen Politik der russischen Herrscher weniger zu leiden als die Angehörigen des rabbinischen Judentums.[26] Avraam Firchkovich (1787–1875) aus Łuck entwickelte eine ethno-nationalistische und äußerst kontrovers diskutierte Ideologie, welche die Karaim vom Judentum trennen und eine ethnische Abstammung von den türkischen Chasaren betonen sollte. Diese Ideologie findet innerhalb der osteuropäischen Karaim bis heute Anhänger.[27]

Als die Nationalsozialisten in Osteuropa einfielen, begannen diese unmittelbar ihre Vernichtungspolitik. Der jüdische Gelehrte Meir Balaban wurde von den Nazis zu einer „rassischen“ Bewertung der Karaim gezwungen. Wissentlich, dass diese sonst der Ermordung preisgegeben wären, erklärte er, dass diese keine „echten Juden“ seien. Balaban wollte ihnen so das Leben retten, starb selbst 1942 im Warschauer Ghetto. Zudem gedachten die Nazis die Tataren Russlands für ein Bündnis gegen die sowjetische Regierung zu gewinnen. So konnten die Karaim der Vernichtung in der Schoah, der 6 Millionen Juden Europas zum Opfer fielen, entgehen. Nach der Vertreibung der Nazis durch die Rote Armee wurde eine antireligiöse Politik durchgesetzt, was die Karaim ebenso so traf wie die Lipka-Tataren.[28]

Heute leben noch etwa 2000 Karaim in Osteuropa, davon 1500 in Russland und der Ukraine, zwischen 300 und 400 in Litauen und nur noch etwa 45-150 in Polen.[29] Etwa 20.000 Karaim leben heute in Israel, einige Hundert in der Türkei.[30]

Tatarische Muslime und Juden als fester Bestandteil Osteuropas

Münze
Litauische Münze zu Ehren von Lipke-Tataren und Karaim, Quelle: s.u.

Sowohl Likpa-Tataren als auch Karaim sind seit Jahrhunderten ansässige, inzwischen sehr kleine Minderheiten Osteuropas. Nur die Karaim behielten mit dem Karaimischen einen turksprachigen Dialekt, während sich die Lipka-Tataren sprachlich an ihr Umfeld anpassten. Beide Volksgruppen behielten eigene Schriftsysteme. So gebrauchten die Lipka-Tataren das arabische Alphabet auch für das Weißrussische und die Karaim schrieben das Karaimische mit hebräischen Buchstaben. Lipka-Tataren und Karaim zeigen eine starke eigene Prägung der religiösen Traditionen. Während hierbei die Lipka-Tataren weiterhin dem sunnitischen Islam angehörten, unterscheidet sich das karäische Judentum stark vom rabbinischen Mehrheitsjudentum. Über Jahrhunderte waren beide tatarische Gruppen eine kleine, aber bedeutsame Gruppe innerhalb der Aristokratie, insbesondere von Polen-Litauen. Heute gibt es nur noch wenige Angehörige der beiden Volks- und Religionsgruppen weltweit.

Quellen

[1] Vgl. Norris, Harry: Islam in the Baltic. Europe’s Early Muslim Community, I.B. Tauris: London/New York 2009, S. 22-23.

[2] Vgl. Ebd., S. 24.

[3] Vgl. Hertel, Alexander: „Wir sind zuerst Polen, dann Muslime“, in: Deutschlandfunk, https://www.deutschlandfunk.de/islam-wir-sind-zuerst-polen-dann-muslime.886.de.html?dram%3Aarticle_id=347262, abgerufen am 17.07.2020.

[4] Vgl. Jankowski, Henryk: Polish-Lithuanian-Belarusian Tatar Documents, Materialia Turcica 24 (2003), S. 118–120.

[5] Vgl. Norris, Harry: Islam in the Baltic. Europe’s Early Muslim Community, I.B. Tauris: London/New York 2009, S. 32-38, 50.

[6] Vgl. Ebd., S. 57.

[7] Vgl. Ebd., S. 57-74.

[8] Vgl. Augustyn, Adam: Partitions of Polan, in Encycloaedia Britannica, https://www.britannica.com/event/Partitions-of-Poland, abgerufen am 18.07.2020.

[9] Vgl. Norris, Harry: Islam in the Baltic. Europe’s Early Muslim Community, I.B. Tauris: London/New York 2009, S. 52.

[10] Vgl. Minority Rights Group: Poland, https://minorityrights.org/country/poland/, abgerufen am 18.07.2020.

[11] Vgl. Gauß, Karl-Markus: Im Dorf der vierzig Tataren, in: Der Standard, https://www.derstandard.at/story/1652997/im-dorf-der-vierzig-tataren, abgerufen am 18.07.2020.

[12] Vgl. Akhiezer, Golda: Karaites, in: The YIVO Encyclopaedia of Jews in Eastern Europe, https://yivoencyclopedia.org/article.aspx/Karaites, abgerufen am 17.07.2020.

[13] Vgl. Golden, Peter B.: Khazaria, in: The YIVO Encyclopaedia of Jews in Eastern Europe, https://yivoencyclopedia.org/article.aspx/Khazaria, abgerufen am 17.07.2020.

[14] Vgl. Schulze, Wolfgang: Karaimisch, in: M. Okuka (Hrsg.): Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens (= Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens 10). Klagenfurt 2002, https://eeo.aau.at/wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Karaimisch.pdf, S. 787-788.

[15] Vgl. Hotopp-Riecke, Mieste: Eine tatarisch-jüdische Minderheit in Europa. Die Karaimen, in: Gesellschaft für bedrohte Völker, https://www.gfbv.de/de/news/eine-tatarisch-juedische-minderheit-in-europa-1670/.

[16] Vgl. Norris, Harry: Islam in the Baltic. Europe’s Early Muslim Community, I.B. Tauris: London/New York 2009, S. 32.

[17] Vgl. Ebd., S. 192.

[18] Vgl. Akhiezer, Golda: Karaites, in: The YIVO Encyclopaedia of Jews in Eastern Europe, https://yivoencyclopedia.org/article.aspx/Karaites, abgerufen am 17.07.2020.

[19] Vgl. Mykhalova, Diana:  A Case of Cultural Nationalism in Eastern Europe: Karaite Studies and Their Role in the Development of a Karaite Identity in the 19th–21st Centuries (Dissertation), University of Helsinki: Helsinki 2018, https://pdfs.semanticscholar.org/6cab/55773e54fee5239ecf1ac6fb5da2b536d008.pdf, S. 8-9.

[20] Vgl. Norris, Harry: Islam in the Baltic. Europe’s Early Muslim Community, I.B. Tauris: London/New York 2009, S. 192.

[21] Vgl. Jankowski, Henryk: On the Language Varieties of Karaims in the Crimea, Studia Orientalia 95 (2003), http://henryk-jankowski.home.amu.edu.pl/dok/KAR.POSIT_VARIETIES_SO.2003.pdf, S. 119-120.

[22] Vgl. Jankowski, Henryk: On the Language Varieties of Karaims in the Crimea, Studia Orientalia 95 (2003), http://henryk-jankowski.home.amu.edu.pl/dok/KAR.POSIT_VARIETIES_SO.2003.pdf, S. 119-120.

[22] Vgl. Kizilov, Mikhail: The Sons of Scripture. The Karaites in Poland and Lithuania in the Twentieth Century, De Gruyter: Warschau/Berlin 2015, S. 47, 319.

[23] Kizilov, Mikhail ebd., siehe Fußnote.

[24] Vgl. Ebd., S. 48-55.

[25] Vgl. Schulze, Wolfgang: Karaimisch, in: M. Okuka (Hrsg.): Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens (= Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens 10). Klagenfurt 2002, https://eeo.aau.at/wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Karaimisch.pdf, S. 788.

[26] Vgl. Akhiezer, Golda: Karaites, in: The YIVO Encyclopaedia of Jews in Eastern Europe, https://yivoencyclopedia.org/article.aspx/Karaites, abgerufen am 17.07.2020.

[27] Vgl. Akhiezer Golda: Firkuvich, Avraam Samuilovich, in: The YIVO Encyclopaedia of Jews in Eastern Europe, https://yivoencyclopedia.org/article.aspx/Firkovich_Avraam_Samuilovich, abgerufen am 17.07.2020.

[28] Vgl. Becker, Claudia: Das karäische Wunder, in: Die ZEIT, https://www.zeit.de/1995/22/Das_karaeische_Wunder, abgerufen am 17.07.2020.

[29] Vgl. Mykhalova, Diana:  A Case of Cultural Nationalism in Eastern Europe: Karaite Studies and Their Role in the Development of a Karaite Identity in the 19th–21st Centuries (Dissertation), University of Helsinki: Helsinki 2018, https://pdfs.semanticscholar.org/6cab/55773e54fee5239ecf1ac6fb5da2b536d008.pdf, S. 8.

[30] Vgl. Hotopp-Riecke, Mieste: Eine tatarisch-jüdische Minderheit in Europa. Die Karaimen, in: Gesellschaft für bedrohte Völker, https://www.gfbv.de/de/news/eine-tatarisch-juedische-minderheit-in-europa-1670/.

Bilder

Bild 1: Crimean Karaites (or Qaraylar, or karaits) men from Сrimea in traditional dress, 19th century. Auguste Raffet, 1837.; Wikipedia

Bild 2: A flag of Lipka Tatars In Belarus; Wikipedia

Bild 3: Kitab; Wikipedia

Bild 4: ИшимоваИшимова, И.:Караимская кенасса, 1900.; Wikipedia

Bild 5: Litas commemorative coin for the 600th anniversary of Karaims and Tatars in Lithuania (1397–1997); Wikipedia

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